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Full text: Führer für die Exkursion auf den Semmering

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Franz Toula. 
Für solche Teilnehmer, welchen die Besteigung des 
Sonnwendsteines zu schwierig sein sollte: 
Variante I (S. 28). Vom Semmeringhotel über die Meierei in die 
Adlitzgräben, über Scliottwien, mit etwaigem Spaziergang 
durch Schottwien zum Rhätvorkommen, nach Klamm. 
Variante II (S. 33). Vom Semmeringsattel über die Semmeringstraße 
mit Spaziergang zum Gipsvorkommen im Mörtengraben, 
über Maria-Schutz zum Rhätvorkommen bei Gostritz 
und nach Klamm zur Eisenbahnstation. 
1. Einleitung und Beschreibung der Szenerien 
der Fahrt. 
Zwischen der der Hauptsache nach aus kristallinischen 
Schiefergesteinen aufgebauten Zentralkette und der aus 
mesozoischen ‘Sedimenten gebildeten Kalkzone der nord¬ 
östlichen Alpen befindet sich ein Komplex von halbkristal¬ 
linischen Schiefern, Sandsteinen, Konglomeraten und Kalken, 
welcher sich als ein verhältnismäßig schmaler Zug weit 
nach Westen verfolgen läßt und von alters her als die 
„Grauwackenzone der nordöstlichen Alpen“ 
bezeichnet wird. Dort, wo die Wiener Bucht südlich von 
Wiener-Neustadt bei Gloggnitz ihr südliches Ende erreicht, 
bildet diese Zone das westliche und nördliche Randgebirge, 
während gegen Südosten hin im Rosaliengebirge (der 
„Buckligen Welt“) die kristallinische Zentralzone vom 
Wechsel her ihre Ausläufer an den Rand der Bucht vor¬ 
schiebt, aus Gneisen, Glimmer- und Hornblendeschiefern 
bestehend, auf welchen vereinzelte Kalksteinschollen als 
Denudationsrelikte lagern. Der Höhenzug des Wechsels 
(1738 m) ist von Neunkirchen aus, im SSW, deutlich 
erkennbar. Einer der landschaftlich auffallendsten Punkte, 
der „Türkensturz“ mit seiner bis 80 m hohen Steilwand, 
besteht aus einer jener Schollen. Er ist von Neun¬ 
kirchen aus deutlich sichtbar, westlich von dem spitzen 
Turme von Seebenstein, der auf einem Zellenkalkfelsen
	        
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